Zehn Jahre lang war Glasermeister Frank Daum mit seiner Glaserei in Offenbach tätig, bevor er 2010 ReklAr-Partner wurde. Die Firma umfasste einen kleinen zur Werkstatt umgebauten Einkaufsladen, ein Fahrzeug und 2 Anhänger. Nahezu ohne Hilfe kämpfte sich der Unternehmen mühsam nach vorne. Große Sprünge waren zeitlich gar nicht möglich.
Er merkte, dass ein vernünftiges Wachstum nur möglich sein wird, wenn er Ergebnisse erzielt, die ihm Zeit lassen für strategische Aufgaben oder diese ihm abgenommen werden. Auf lange Sicht wollte er eine Tätigkeit ohne tägliche Montagearbeiten anstreben. Denn auch sein jahrelang geschundener Rücken macht ihm schon lange Probleme.
Mit dem Systemanschluss an ReklAr investierte er in die Zukunft. Innerhalb von wenigen Tagen richtete ihm die ReklAr-Zentrale den Zugang zu einer professionellen EDV-Software ein. Zudem wurde ein neues Lager, wesentlich größeres Büro und ein Besprechungszimmer nach System ausgestattet und bezogen. Auch das ReklAr-Marketing wurde konsequent umgesetzt.
Schon nach 4 Wochen hatte Frank Daum über 100 Kundenanfrage (Jahresvolumen bei ReklAr-Betrieben dieser Größe rund 400 Kundenanfragen). Nach 6 Monaten erreichte er die Gewinnzone und sein Betrieb war angelaufen. Stolz resümiert er im Sommer 2011: "Ich hätte den Schritt schon früher machen müssen! Mit dem heutigen Wissen kann ich sagen, dass ich in einem Jahr ReklAr soweit bin wie nach 10 Jahren Einzelunternehmung!"
Zum Jahreswechsel 2011/2012 sprachen wir mit Holger Heinemann, Franchisemanager bei ReklAr, Moderator der größten XING-Gruppe im Deutschen Handwerk und Gewinner des Sonderpreises "Dialogmarketing" beim Großen Preis des Mittelstandes 2011.
Franchise kennt man eher von Fast-Food-Ketten oder Shop-Konzepten. Ist Franchising überhaupt was für das Handwerk?
Holger Heinemann: Absolut! Im Handwerk beobachten wir immer wieder, dass sich viele schwer tun mit dem Verkauf und der Organisation. Das liegt daran, dass ein Handwerker von Natur aus nicht ins Büro oder in ein Anzug wollte, sondern etwas mit seinen Händen werkeln möchte. Das Franchising bringt nun Handwerkern die Konzeption oder Kaufleute, Vertriebler und Manager den Weg in eine Branche, in der viel Potential liegt, weil bislang nur wenige Quereinsteiger ins Handwerk gingen.
Würden folglich auch Kaufleute oder Verkäufer zu ReklAr passen?
Holger Heinemann: Davon bin ich absolut überzeugt! Die Chancen im Handwerk erfolgreich zu sein, sind deshalb so hoch, weil sehr viele Unternehmen technisch stark aufgestellt sind, jedoch den unternehmerischen Part vernachlässigen. Bislang war es so, dass man im Handwerk gerne unter sich blieb. Die Meisterschule war der klassische Weg in die Selbständigkeit. Das was wir bei ReklAr machen ist auch für den Vertriebler hochinteressant. Gute Produkte für private Endkunden mit Anspruch. Da werden die Gespräche gesucht und durch die alternativen Produktangebote sind die Beratungen immer sehr offen und ehrlich.
Was hinderte bislang den Kaufmann bzw. Verkäufer daran ins Handwerk und speziell in die Fensterbranche zu gehen?
Holger Heinemann: Zum einen der nicht unberechtigte Respekt vor dem Wissen und der Erfahrung rund um die Montage. Und zum anderen haben die Handwerkskammern nicht darum gebeten. Für die Montage haben wir natürlich Lösungen und die Handwerkskammern haben nicht zuletzt mit Ihrer großen Kampange gezeigt, dass Sie für Neues offen sind. Wir sehen uns als eine dieser Inovationen.
Nehmen wir an ein junger Handwerker möchte sich selbständig machen. Warum mit ReklAr?
Holger Heinemann: Der Gründer hat nahezu immer 4 Motivationen: 1. er will Geld verdienen, 2. er will sein eingesetzte Kapital schnell wieder rausholen und 3. er will eine Tätigkeit die ihm Spaß macht. 4. er will langfristig ein Vorbild sein. Mit ReklAr verdient er 1. mehr als vergleichbare Selbständige, 2. Risiko ist minimiert und folglich sicherer. Außerdem ist der Break-Even schon sehr früh möglich. 3. er kommt viel rum, lernt täglich neue Menschen kennen und hat wirklich tolle, innovative Produkte die den Kunden begeistern. 4. er wächst strategisch und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Zudem ist eine Gründung mit ReklAr wesentlich günstiger und der Aufbau um ein mehrfaches schneller, als wenn man alleine einen vergleichbaren Betrieb aufbauen möchte.
Was bewegt den bestehenden Unternehmer dazu ReklAr-Partner zu werden?
Holger Heinemann: Struktur, mehr Sicherheit und bessere Verdienstmöglichkeiten! Oft sieht man ‚Schreiner Müller – der Profi für Fenster, Türen, Treppen, Böden, Möbel und am besten noch Bestattungen’. Man kann niemanden so ausbilden, dass er in allem der super Fachmann ist und das dann auch noch alles bewerben. Wir haben uns auf Fenster spezialisiert und glauben Sie mir, dass ist immer noch ein großes Gebiet. Als Franchisegeber sagen wir was man wie, wo, wem anbietet, um am Ende erfolgreich zu sein. Dafür haben wir ein System entwickelt. Dazu gehört alles vom Ablagekästchen auf dem Schreibtisch bis zur Ausbildung der Monteure. Vom Musterkoffer bis zum Buchhaltungssystem. Wer sich das alles ohne uns selber aufbauen möchte, wünsche ich jetzt schon viel Spaß und gute Nerven!
Sicherlich haben Sie eine Vision. Wohin soll der Weg von ReklAr führen?
Holger Heinemann: Wir wollen ein Netzwerk aus starken Partnern, wo jeder für sich in seiner Region erfolgreich ist und als Gruppe sowieso. Ein gemeinsamer Marktauftritt mit starken Synergien. Wir stehen von der Anzahl der Betriebe noch am Anfang, aber es gibt noch sehr viele hochinteressante Gebiete. Zudem ist die Schublade der Ideen randvoll mit Dingen, die wir in Zukunft noch umsetzen wollen.
Heute kann man es gar nicht glauben, dass Edgar Klein ein absoluter Quereinsteiger war. Bevor Edgar Klein aus dem rheinhessischen Nierstein sich mit ReklAr selbständig machte, war er Angestellter in einer Firma für orthopädische Schuhe. Doch sein Wille und seine Lernbereitschaft waren groß. Mit viel Engagement baute er sich mit seiner Frau Andrea eine eigene Existenz auf.
ReklAr-Geschäftsführer Gerhard Heinemann ist voll des Lobes über seinen Partner: „Er ist enorm zuverlässig und ein absoluter Fachmann! Er hat das ReklAr-System verinnerlicht und setzt es konsequent um! Die Kundenzufriedenheit ist bei ihm ganz ganz hoch!“ Auch die Zahlen sprechen für einen zufriedenen Kundenkreis. Von all seinen Anfragen generiert er mittlerweile bis zu 80% aus Empfehlungen oder Folge. Die Bewertungen durch die Kunden sind nahezu durchgehend voll des Lobes.
In seiner Freizeit trifft er als Fußballschiedsrichter ständig Entscheidungen. Eine Entscheidung in seinem Leben war die Kooperation mit ReklAr die er ganz sachlich analysiert: „wirtschaftlich ist eine Franchisekooperation absolut sinnvoll! Und zum Franchisegeber haben wir auch menschlich einen sehr guten Draht! Also war die Entscheidung richtig, denn mir ging es nie besser!“
Seine Familie ist sehr heimatverbunden und deshalb engagiert er sich in der Region auch sozial. Den einheimischen Vereinen spendet Edgar Klein großzügig, wenn Anschaffungen anstehen. Auch deshalb ist er bekannt. So läuft man mit ihm durch den Winzerort am Rhein und vor fast jedem Haus sagt er: „hier habe ich auch schon gearbeitet!“

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